Übergangsphase vor den Wechseljahren
Perimenopause im Job
Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor den Wechseljahren – und gleichzeitig eine der am wenigsten verstandenen Phasen im Berufsleben.
Viele Veränderungen beginnen bereits Jahre vor der eigentlichen Menopause, werden jedoch selten erkannt oder richtig eingeordnet.
Gerade im Arbeitskontext führt das zu Unsicherheit und Fehlinterpretationen.
Die moderne Arbeitswelt basiert auf einem linearen Leistungsmodell: jeden Tag gleich produktiv, gleich konzentriert, gleich belastbar.
Der weibliche Körper funktioniert jedoch anders.
Viele Frauen erleben im Laufe eines Monats natürliche Schwankungen in Energie, Fokus und Belastbarkeit. Diese Unterschiede sind kein Zufall – sondern biologisch bedingt.
Zyklusbasiertes Arbeiten setzt genau hier an: Es nutzt diese natürlichen Rhythmen, anstatt sie zu ignorieren.

Was in der Perimenopause im Körper passiert
In dieser Phase beginnt der Körper, die Hormonproduktion umzustellen.
Typisch sind Schwankungen bei:
Östrogen
Progesteron
Diese Veränderungen beeinflussen:
Schlaf
Konzentration
Stressreaktion
emotionale Stabilität
Warum diese Phase oft übersehen wird
Ein entscheidender Faktor ist das fehlende Bewusstsein.
Viele Frauen sind in dieser Phase zwischen 35 und 45 Jahren – also mitten im Berufsleben.
Die Symptome werden häufig falsch interpretiert:
als Stress
als Überforderung
als Leistungsabfall
Dabei liegt die Ursache oft im hormonellen Wandel.
Typische Symptome der PErimenopause
- Unruhiger Schlaf
- Konzentrationsprobleme
- Innere Unruhe
- Stimmungsschwankungen und erhöhte Stressanfälligkeit
Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit
- verminderte Konzentration
- verminderte Entscheidungsfähigkeit
- verminderte Belastbarkeit
- Diese Veränderungen treten meist temporär auf, können aber ohne Verständnis zu Fehlbewertungen führen
Häufige Fragen zum Thema Wechseljahre im Job
Die Übergangsphase vor den Wechseljahren, in der hormonelle Veränderungen beginnen.
Oft zwischen Mitte 30 und Mitte 40.
Unternehmen haben hier einen wichtigen Hebel.
Sinnvolle Maßnahmen sind:
Sensibilisierung von Führungskräften
Integration in das BGM
offene Kommunikation
Gerade weil diese Phase früh beginnt, ist Prävention entscheidend.

Der Ansatz von Motiv Gesundheit
Frauengesundheit strategisch im Unternehmen verankern
Motiv Gesundheit versteht Betriebliches Gesundheitsmanagement als ganzheitlichen Entwicklungsprozess für Unternehmen.
Statt standardisierter Programme entwickeln wir Gesundheitsangebote, die zu den realen Bedürfnissen der Mitarbeitenden passen.
Unsere Workshops verbinden Wissen, Praxis und nachhaltige Impulse für den Arbeitsalltag.
Ziel ist es, Gesundheit, Selbstwirksamkeit und Leistungsfähigkeit langfristig zu stärken.
Bei inhaltlichen und technischen Fragen erreichen Sie uns per Email an info@motivgesundheit.de